Rezension für FQS

fqs.gifZu Anfang Januar erscheint eine etwas ausführlichere Rezension von mir auf FQS zu Schuegraf, Martina: Medienkonvergenz und Subjektbildung. Der Text ist hier abzurufen. Interessiert hatte mich an diesem Buch u.a. die eingesetzte Methode der „Surfgramme“.

Tendentiell miese Kritik

für den Band „Pressefreiheit ohne Grenzen“ in der aktuellen Publizistik von Andrea Czepek, hier. Ein ziemlich ungnädiger Verriss. Wenig Positives konnte Frau Czepek finden:

„Einzig der Beitrag von Greenpeace-Rechercheleiter Manfred Redelfs, der Erfahrungen mit Informationsfreiheitsgesetzen international vergleicht und dafür statistische Erhebungen zur Inanspruchnahme und Umsetzung der Auskunftspflicht in verschiedenen Ländern ausgewertet hat, sticht als aktuell, relevant und fundiert heraus.“ Und weiter: „Sicherlich richtig ist es, darauf aufmerksam zu machen, dass auch in Deutschland und in der „westlichen Welt“ Einschränkungen der Pressefreiheit bestehen. Doch nur wenige Beiträge verfolgen einen wissenschaftlichen Ansatz, viele erzählen anekdotisch aus ihrem reichen Erfahrungsschatz oder stellen kategorisch Forderungen auf, lassen aber verallgemeinerbare Analysen und eine systematische Herangehensweise vermissen. Insgesamt fehlt dem Tagungsband ein roter Faden.“

Es stimmt, dass der „rote Faden“ oder anders ausgedrückt: der Analyserahmen hätte besser sein können. Allerdings war es gerade unsere Absicht, kein Band aus ausschließlich wiss. Perspektive zu machen, sondern auch Praktiker sprechen zu lassen.

Journalistische Weblogs wollen enger zusammenarbeiten – 15. MainzerMedienDisput

Politische Weblogs basteln gemeinsam mit bekannten journalistischen Blogs in Deutschland an einem Netzwerk der Zusammenarbeit und gegenseitigen Unterstützung. Das sickerte gestern beim 15. MainzerMedienDisput durch – auf dem Panel „David ärgert Goliath – die digitale Steinschleuder“, das mit Bloggrößen wie Stefan Aigner (regensburg-digital.de) und Hardy Prothmann (Heddesheimblog.de) besetzt war. Spätestens nächstes Jahr werde man hierzu mehr erfahren. Sowieso war das ein munteres Panel – Prothmann ging auf auf Spiegel Online los, dass es eine Freude war. Die – gar nicht faul – schlugen zurück. Damit wurde die Moderation doch deutlich in den Schatten gestellt.
Ich hatte das Vergnügen, für diese 15. Medienkonferenz den Schlusskommentar zu sprechen. Meine On-the-fly-Präsentation ist hier abzurufen.

Berlin, Bundespressekonferenz: Vorstellung der Initiative Markt- und Sozialforschung

„Markt- und Sozialforschung sind wichtig für die Demokratie und für eine offene Gesellschaft“, so Hartmut Scheffler, ADM Vorstandsvorsitzender, heute in Berlin. Die neue Aufklärungskampagne wird auch von der DGOF mitgetragen, zusammen mit den Partnern ADM und BVM. Eigentlicher Träger der Kampagne ist ein neu gegründeter Verein, die „Initiative Markt- und Sozialforschung“ mit Sitz in Berlin. Dieser Verein vertritt die Belange der wissenschaftlichen Markt- und Sozialforschung gegenüber der Öffentlichkeit.
initiative-markt-und-sozialforschung.jpg Was ist überhaupt Markt- und Sozialforschung, und: Was ist der Unterschied zum Direktmarketing? Diese Fragen können die meisten Bürger wohl nicht beantworten. Geschweige denn: Was haben Markt- und Sozialforschung mit Demokratie zu tun? Die Anzeigenmotive der neuen, langfristig angelegten Kampagne beantworten diese Fragen, bzw. regen zur weiteren Beschäftigung mit der Materie an. [Bild: H. Scheffler (ADM) und W. Dittrich (BVM); Foto: M. Welker]
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Leipzig ahoi!

Bin wieder in Leipzig installiert in schöner Stadtlage. In nur zwei Jahren hat sich das Stadtbild bereits wieder gewandelt, bspw. am Bildermuseum oder am deutlichsten am Augustusplatz durch die neue Universität.

Online-Inhaltsanalyse: Rezensionen in M&K und Publizistik

Insgesamt gute Besprechungen des Bandes 8 der Neuen Schriften in den deutschen Journals:

  • In der jüngsten Ausgabe von M&K (3/2010, S. 438-439) von Wiebke Loosen: „Insgesamt stellt [der Band] einen sehr hilfreichen Fundus dar, der eine echte Lücke in der Methodenliteratur schließt.“
  • Und in der Publizistik (3/2010, S. 333-334) von Frauke Zeller. In einigen Punkten kritisch, aber insg. ebenfalls positiv: „… handelt es sich bei dem Sammelband um eine wertvolle Lektüre, die den aktuellen Forschungs- und Praxisstand zur kommunikationswissenschaftlichen Online-Inhaltsanalyse treffend zusammenfasst.“
  • Neue Schriften: Band 9 erscheint – Analyse politischer Kommunikation im Internet

    Der Autor hat dazu Verantwortliche in Medienorganisationen und politische Akteure in der Schweiz befragt. Außerdem wurden zwei repräsentative Bevölkerungsbefragungen durchgeführt. Zudem hat der Autor mittels Strukturanalyse das vorhandene schweizer Angebot an politischen Inhalten im Internet erhoben.

    Insgesamt beobachtete der Autor, dass für Medienverantwortliche politische Inhalte oftmals keine zentrale Rolle für die strategische Ausrichtung ihrer journalistischen Online-Angebote spielen – es lassen sich sogar Anzeichen einer Entpolitisierung im Internet feststellen. Hingegen machen politische Akteure (Parteien, Initiativen etc.) vom Internet regen Gebrauch. Dieser Widerspruch wird im vorliegenden Band 9 erläutert.

    Band 9 erscheint ab Okt., Bestellung hier!

    Ab Oktober an der Universität Leipzig

    In eigener Sache: Ab Oktober 2010 werde ich an der Universität Leipzig die Professur Journalistik 1 vertreten. Dazu werde ich im gesamten Wintersemester überwiegend im schönen Leipzig arbeiten. Dem ebenfalls schönen München gehe ich aber nicht verloren: Für die Journalistik der MHMK werde ich im kommenden WS noch einige wenige ausgewählte Seminare geben.