Tendentiell miese Kritik

für den Band “Pressefreiheit ohne Grenzen” in der aktuellen Publizistik von Andrea Czepek, hier. Ein ziemlich ungnädiger Verriss. Wenig Positives konnte Frau Czepek finden:

“Einzig der Beitrag von Greenpeace-Rechercheleiter Manfred Redelfs, der Erfahrungen mit Informationsfreiheitsgesetzen international vergleicht und dafür statistische Erhebungen zur Inanspruchnahme und Umsetzung der Auskunftspflicht in verschiedenen Ländern ausgewertet hat, sticht als aktuell, relevant und fundiert heraus.” Und weiter: “Sicherlich richtig ist es, darauf aufmerksam zu machen, dass auch in Deutschland und in der „westlichen Welt“ Einschränkungen der Pressefreiheit bestehen. Doch nur wenige Beiträge verfolgen einen wissenschaftlichen Ansatz, viele erzählen anekdotisch aus ihrem reichen Erfahrungsschatz oder stellen kategorisch Forderungen auf, lassen aber verallgemeinerbare Analysen und eine systematische Herangehensweise vermissen. Insgesamt fehlt dem Tagungsband ein roter Faden.”

Es stimmt, dass der “rote Faden” oder anders ausgedrückt: der Analyserahmen hätte besser sein können. Allerdings war es gerade unsere Absicht, kein Band aus ausschließlich wiss. Perspektive zu machen, sondern auch Praktiker sprechen zu lassen.

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