Neue Schriften: Neues Herausgeberteam

Ab jetzt gibt es ein Herausgeberteam für die Neuen Schriften. Für die kommenden vier Jahre  führen meine DGOF-Vorstandskollegin Dr. Monika Taddicken (Universität Hamburg) und ich die Buchreihe weiter.

Unterstützend wirken nun im beratenden Herausgeberteam:

Martin Emmer, Prof. Dr., Freie Universität Berlin, Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Holger Geißler, Vorstand der YouGov AG
Nicole Krämer, Prof. Dr., Universität Duisburg-Essen, Fachgebiet Sozialpsychologie
Jan-Hinrik Schmidt, Dr., Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an
der Universität Hamburg
Emanuel Maxl, Dr., Vorsitzender des VMÖ (Verband der Marktforscher
Österreichs)
Werner Wirth, Prof. Dr., Universität Zürich, IPMZ – Institut für
Publizistikwissenschaft und Medienforschung
Carsten Wünsch, Prof. Dr., Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Institut für Kommunikationswissenschaft

Neu erschienen ist  jetzt ein Themenband zur Online-Diskursforschung von Claudia Fraas, Stefan Meier & Christian Pentzold von der Technischen Universität Chemnitz.

Bislang 120 Einreichungen

Der Call für die GOR 2012 in Mannheim hat bislang rund 120 Einreichungen für die drei ausgeschriebenen Tracks erhalten. Offen ist noch der Call für Poster (Vorschläge für Poster können noch bis Ende Januar 2012 eingereicht werden). Mitte Dezember werden wir eine Sitzung des Programmkomitees haben, dann wird das Programm in den Grundzügen festgezurrt.

Wissenschaft trifft Praxis – Besuch bei der Sächsischen Zeitung

Besuch in Dresden im Pressehaus bei der Sächsischen Zeitung: Das erste Semester des Master-Studiengangs Journalistik der Universität Leipzig hat jetzt einen exklusiven Einblick in die Redaktion und das Entwicklungslabor der Sächsischen Zeitung bekommen können. Unter dem Titel “Wissenschaft trifft Praxis” diskutierten rund 55 Studierende mit der Verlagsleitung und der Chefredaktion über die Herausforderungen des Blattmachens und der Verzahnung mit dem Online-Angebot. Anschließend stand die Besichtigung des Newsrooms sowie eine Fotoausstellung auf dem Programm.  Am Rande der Veranstaltung haben wir eine Forschungszusammenarbeit mit dem Verlag verabredet. Forschungsthemen gibt es genug, die Arbeit wird uns somit nicht ausgehen. Im kommenden Sommer werden wir uns mit einer Einladung nach Leipzig für die Gastfreundschaft revanchieren.

16. Mainzer Mediendisput

Das Nachdenken über journalistische Relevanz stand im Mittelpunkt des 16. Mainzer Mediendisputs – ich war eingeladen worden, das Tagesfazit zu ziehen. Ein Highlight war für mich der Eröffnungsvortrag von Prof. Imhof (Universität Zürich) zur Tyrannei der Intimität und dem Verlust von Rationalität in Zeiten des Internets.  Unterirdisch dagegen: die Einlassungen von Meyer alias Alphonso. Krawall ohne Inhalte kommt gar nicht gut, finde ich. Hier meine Folien: PDF ca. 800 kB, Mainzer-Mediendisput-2011-Welker-1

Tendentiell miese Kritik

für den Band “Pressefreiheit ohne Grenzen” in der aktuellen Publizistik von Andrea Czepek, hier. Ein ziemlich ungnädiger Verriss. Wenig Positives konnte Frau Czepek finden:

“Einzig der Beitrag von Greenpeace-Rechercheleiter Manfred Redelfs, der Erfahrungen mit Informationsfreiheitsgesetzen international vergleicht und dafür statistische Erhebungen zur Inanspruchnahme und Umsetzung der Auskunftspflicht in verschiedenen Ländern ausgewertet hat, sticht als aktuell, relevant und fundiert heraus.” Und weiter: “Sicherlich richtig ist es, darauf aufmerksam zu machen, dass auch in Deutschland und in der „westlichen Welt“ Einschränkungen der Pressefreiheit bestehen. Doch nur wenige Beiträge verfolgen einen wissenschaftlichen Ansatz, viele erzählen anekdotisch aus ihrem reichen Erfahrungsschatz oder stellen kategorisch Forderungen auf, lassen aber verallgemeinerbare Analysen und eine systematische Herangehensweise vermissen. Insgesamt fehlt dem Tagungsband ein roter Faden.”

Es stimmt, dass der “rote Faden” oder anders ausgedrückt: der Analyserahmen hätte besser sein können. Allerdings war es gerade unsere Absicht, kein Band aus ausschließlich wiss. Perspektive zu machen, sondern auch Praktiker sprechen zu lassen.

Journalistische Weblogs wollen enger zusammenarbeiten – 15. MainzerMedienDisput

Politische Weblogs basteln gemeinsam mit bekannten journalistischen Blogs in Deutschland an einem Netzwerk der Zusammenarbeit und gegenseitigen Unterstützung. Das sickerte gestern beim 15. MainzerMedienDisput durch – auf dem Panel “David ärgert Goliath – die digitale Steinschleuder”, das mit Bloggrößen wie Stefan Aigner (regensburg-digital.de) und Hardy Prothmann (Heddesheimblog.de) besetzt war. Spätestens nächstes Jahr werde man hierzu mehr erfahren. Sowieso war das ein munteres Panel – Prothmann ging auf auf Spiegel Online los, dass es eine Freude war. Die – gar nicht faul – schlugen zurück. Damit wurde die Moderation doch deutlich in den Schatten gestellt.
Ich hatte das Vergnügen, für diese 15. Medienkonferenz den Schlusskommentar zu sprechen. Meine On-the-fly-Präsentation ist hier abzurufen.