HMKW

In eigener Sache: Ich habe einen Ruf der HMKW angenommen – die Berliner Senatsverwaltung hat ihre Zustimmung zur Berufung erteilt. Ich lehre und forsche somit  ab April 2015 im Studiengang “Journalismus und Unternehmenskommunikation” am Standort Köln.

FG CvK goes OA – neue Buchreihe DCR

Eine neue Buchreihe zur digitalen Kommunikation ist jetzt an den Start gegangen. Die Reihe Digital Communication Research (DCR) bündelt Arbeiten der Fachgruppe “Computervermittelte Kommunikation” der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft e.V. Das Besondere: Alle Bände erscheinen im Open-Access-Format und stehen auf der Reihen-Webseite zum Download bereit. Die DGOF e. V. ist ideeller Partner des Projekts.

Den Auftakt der Reihe DCR macht der Band „Kommunikationspolitik für die digitale Gesellschaft“, herausgegeben von Martin Emmer und Christian Strippel (FU Berlin). In 11 Beiträgen werden die vielfältigen Herausforderungen der Digitalisierung für die Kommunikationspolitik unter die Lupe genommen. In drei Abschnitten werden 1) die grundsätzlichen Herausforderungen der Digitalisierung für die Kommunikationspolitik, 2) die von der Politik aus der Digitalisierung gezogenen kommunikationspolitischen Konsequenzen sowie 3) der gesellschaftliche Diskurs über die politischen Antworten auf den digitalen Medienwandel beleuchtet.

Die Reihe DCR veröffentlicht empirische und theoretische Arbeiten rund um den Forschungsgegenstand „Digitale Kommunikation“. Geplant sind Tagungs- und Herausgeberbände, Dissertationen, andere Monographien, aber auch Lehrbücher. Das Publikationsformat ist Open Access und auf Wunsch auch Print-on-Demand. Für alle Veröffentlichungen gibt es Review-Verfahren, organisiert durch die Herausgeber Martin Emmer, Christina Schumann, Monika Taddicken, Martin Welker und Jens Wolling. Die Redaktion hat Christian Strippel.

Jahrestagung der DGPuK in Passau

Zur Jahrestagung der DGPuK in Passau haben Andrea Kloß (Universität München) und ich einen Vortrag zu den “Grenzen partizipativer Kommunikation” (Panel 9) gehalten. Es ging um zusammenfasende Ergebnisse aus unserem Forschungsprojekt “Die AUFmacher”. Mit enthalten war eine Logistische Regression zur Erklärung des Engagements von Bürgern in prekären Landkreisen (Daten aus einer CATI Befragung), aber auch die Auswertung zahlreicher qualitativer Interviews zum Engagement von Bürgerredakteuren. Etwa 30 interessierte ZuhörerInnen hatten anschließend einige gute & kritische Fragen. Die Präsentation (PDF, 1 MB) kann man hier herunterladen.

DCR – Digital Communication Research

Eine neue Buchreihe mit dem Namen “Digital Communication Research” kurz: DCR geht demnächst an den Start. Es ist die offizielle Reihe der DGPuK-Fachgruppe “Computervermittelte Kommunikation” und wird als Open Access-Reihe erscheinen. Herausgegeben wird die Buchreihe von Martin Emmer, Christina Schumann, Monika Taddicken, Martin Welker & Jens Wolling.

Der erste Band heißt “Digital Methods” und wird u. a. von Axel Maireder (Universität Wien) verantwortet. Es geht um “Innovative Ansätze zur Analyse öffentlicher
Kommunikation im Internet” – es ist ein Tagungsband und geht auf die Tagung der FG CvK im Herbst 2013 an der Universität Wien zurück.

Neue Schriften: Neues Herausgeberteam

Ab jetzt gibt es ein Herausgeberteam für die Neuen Schriften. Für die kommenden vier Jahre  führen meine DGOF-Vorstandskollegin Dr. Monika Taddicken (Universität Hamburg) und ich die Buchreihe weiter.

Unterstützend wirken nun im beratenden Herausgeberteam:

Martin Emmer, Prof. Dr., Freie Universität Berlin, Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Holger Geißler, Vorstand der YouGov AG
Nicole Krämer, Prof. Dr., Universität Duisburg-Essen, Fachgebiet Sozialpsychologie
Jan-Hinrik Schmidt, Dr., Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an
der Universität Hamburg
Emanuel Maxl, Dr., Vorsitzender des VMÖ (Verband der Marktforscher
Österreichs)
Werner Wirth, Prof. Dr., Universität Zürich, IPMZ – Institut für
Publizistikwissenschaft und Medienforschung
Carsten Wünsch, Prof. Dr., Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Institut für Kommunikationswissenschaft

Neu erschienen ist  jetzt ein Themenband zur Online-Diskursforschung von Claudia Fraas, Stefan Meier & Christian Pentzold von der Technischen Universität Chemnitz.

SAEK Talk zu Crowdsourcing

Kürzlich habe ich bei den SAEK in Leipzig an einem Studiogesprächzum Thema Crowdsourcing/Crowdfunding teilgenommen. SAEK, das sind die Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanäle, diese sind eine Art medienpädagogisches Aus- und Fortbildungsprojekt . Jeder Bürger kann dort eigene Beiträge in  Hörfunk, Fernsehen oder Multimedia unter fachlicher Anleitung produzieren. Moderatorin des Gesprächs war Stephanie Gibtner und  Gesprächsgast war außerdem Janine Scharf von der VisionBakery, einer Crowdfunding-Plattform aus Leipzig.

Hier geht’s zum Podcast: SAEK Talk Crowdfunding Dez. 2011

Bislang 120 Einreichungen

Der Call für die GOR 2012 in Mannheim hat bislang rund 120 Einreichungen für die drei ausgeschriebenen Tracks erhalten. Offen ist noch der Call für Poster (Vorschläge für Poster können noch bis Ende Januar 2012 eingereicht werden). Mitte Dezember werden wir eine Sitzung des Programmkomitees haben, dann wird das Programm in den Grundzügen festgezurrt.

Wissenschaft trifft Praxis – Besuch bei der Sächsischen Zeitung

Besuch in Dresden im Pressehaus bei der Sächsischen Zeitung: Das erste Semester des Master-Studiengangs Journalistik der Universität Leipzig hat jetzt einen exklusiven Einblick in die Redaktion und das Entwicklungslabor der Sächsischen Zeitung bekommen können. Unter dem Titel “Wissenschaft trifft Praxis” diskutierten rund 55 Studierende mit der Verlagsleitung und der Chefredaktion über die Herausforderungen des Blattmachens und der Verzahnung mit dem Online-Angebot. Anschließend stand die Besichtigung des Newsrooms sowie eine Fotoausstellung auf dem Programm.  Am Rande der Veranstaltung haben wir eine Forschungszusammenarbeit mit dem Verlag verabredet. Forschungsthemen gibt es genug, die Arbeit wird uns somit nicht ausgehen. Im kommenden Sommer werden wir uns mit einer Einladung nach Leipzig für die Gastfreundschaft revanchieren.

16. Mainzer Mediendisput

Das Nachdenken über journalistische Relevanz stand im Mittelpunkt des 16. Mainzer Mediendisputs – ich war eingeladen worden, das Tagesfazit zu ziehen. Ein Highlight war für mich der Eröffnungsvortrag von Prof. Imhof (Universität Zürich) zur Tyrannei der Intimität und dem Verlust von Rationalität in Zeiten des Internets.  Unterirdisch dagegen: die Einlassungen von Meyer alias Alphonso. Krawall ohne Inhalte kommt gar nicht gut, finde ich. Hier meine Folien: PDF ca. 800 kB, Mainzer-Mediendisput-2011-Welker-1