Breites Echo auf unsere Journalismus-Studie

Auf die Studie, die wir „Journalismus 2009“ getauft haben, hat es in den Medien ein recht breites Echo gegeben. Die Befragung zeichnet ja ein Bild von Journalisten und Journalismus aus Sicht der bundesdeutschen Bevölkerung. Meines Wissens gab es eine solche repräsent. Studie bislang noch nicht in Deutschland. Aus meiner Sicht bemerkenswert ist, dass einerseits Journalisten mehrheitlich als beeinflussbar eingeschätzt werden, andererseits aber mit breiter Mehrheit gesagt wird, es werde gut und sauber recherchiert. Das ist ein Gegensatz: Denn wenn gut recherchiert würde, wäre der Einfluss von Politik und Wirtschaft sicher geringer. Vermutlich wird also nicht so ganz verstanden, was Recherche eigentlich bedeutet.
Insgesamt gibt es eine Fülle interessanter Details der Befragung zu einzelnen Items. Wir werden den Tabellenband noch genauer auswerten, u.a. auf die Unterschiede zwischen ost- und westdeutschen Einschätzungen, die einer näherer Betrachtung und Ursachenforschung bedürfen. Demnächst mehr!

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Ein Kommentar zu Breites Echo auf unsere Journalismus-Studie

  1. Meier sagt:

    Das vermeintliche Kochbuch zur Studie

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