Leipziger Medienpreis 2011 verliehen – Google will Europäisches Zentrum für Pressefreiheit

Den „Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien“ ist an den russischen Journalisten Oleg Kaschin, Fahem Boukaddous aus Tunesien und ARD-Journalist Stefan Buchen aus Deutschland verliehen worden. Der mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Preis wurde heute im Rahmen einer Festveranstaltung zum elften Mal verliehen. Die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig zeichnet drei Persönlichkeiten aus, die sich besonders mutig, couragiert und besonnen für die Presse- und Meinungsfreiheit eingesetzt haben. Ich hatte mit einem Team von Studierenden die Vorrecherchen für die Entscheidung der Vergabe geleistet.

Die  diesjährige „Leipziger Rede zur Medien- und Pressefreiheit“ hielt Prof. Dr. Dres. h. c. Hans-Jürgen Papier, Präsident des Bundesverfassungsgerichtes a. D. Die Rede Papiers war für mich eine ganz wunderbare Zusammenfassung presserechtlicher Grundlagen unserer Demokratie.

Zuvor hatten namhafte Journalisten und Google Deutschland einen Gründungsaufruf für ein Europäisches Zentrum für Pressefreiheit unterzeichnet. Die Einrichtung soll in Leipzig geschaffen werden. Initiiert hatte den Aufruf Hans-Ulrich Jörges, Mitglied der Chefredaktion des Stern. Auch die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig hat  ihre Unterstützung zugesichert; sie würde die Infrastruktur ihrer Stiftung zur Verfügung stellen.

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