Jeff Jarvis, Journalistik-Prof. aus New York, macht im neuesten Elektrischen Reporter ein paar intelligente Statements über Kompetenzen von Journalisten im Social Web-Zeitalter. „Journalismus im Social Web-Zeitalter“ weiterlesen
AG Social Media …
heute als Verein in München gegründet. 21 Gründungsmitglieder (Blogger, Werbevermarkter, Verlage und Forscher haben das Kind aus der Taufe gehoben. Ich war auch dabei. Zweck des Vereins: Erforschung des Social Web. Mehr ist hier.
Ruby on Rails, Mobilblogging, gestreamte Wurstsuppe, „Viralmarketing“
So lässt sich meine erste Barcamp Konferenz zusammenfassen. Heute morgen haben sich auf dem Mediencampus der Sparkassenstiftung rund 100 Teilnehmer versammelt, um sich spontan selbst zu organisieren: ein ansehnliches Konferenzprogramm ist zustande gekommen. Das ist das Interessante an dieser Konferenzform: Es entsteht mit der Vorstellung der Teilnehmer (die teilw. von Berlin bis Nürnberg angereist kamen) und dem spontanen Referatsangebot ein gehaltvolles Programm. Jeder kann sein Expertentum für den anderen bereitstellen – kostenlos. Kompliment an die Organisatoren, v.a. an Thomas Gigold. Leider kann ich nicht so lange bleiben, muss wieder an den heimischen Schreibtisch, trotz schönem Wetter.
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Nachtrag: Meine Begeisterung für das Tagungsformat hat mit dem Besuch der Session „Das INternet ist ein dunkler Wald“ zum „Viralmarketing“ deutlich abgenommen. Freundliche Einschätzung: Unintellektuell. Wahrscheinlich bin ich zu GOR verwöhnt.
Weltweite Web 2.0 Studie
von McCann, die recht schön gestaltet ist und hier runtergeladen werden kann (gesehen über http://off-the-record.de/2008/04/29/studie-social-media-wird-alltag/), die aber nicht die Bevölkerung, sondern eher die heavy user abbildet. Was ich aber sofort glaube:
Social media is a global phenomenon happening in all markets regardless of wider economic, social and cultural development. If you are online you are using social media; Asian markets are leading in terms of participation, creating more content than any other region
TRIPLE-I
even though by Monday this week we have received quite a lot paper submissions to this year’s TRIPLE-I, still, many authors have asked for an extension of the deadline. We therefore will keep our submission system open for all the TRIPLE-I events and will extend the submission deadline until April 28, 2008.
Please find the „Knowledge Sharing Using Social Media“ Call for Papers including the note of deadline extension and new dates on http://triple-i.tugraz.at/i_know/special_tracks/kss.
Dr. Gisela Granitzer
Know-Center
Inffeldgasse 21a, 8010 Graz, Austria
http://www.know-center.at
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Interested in our conference on Knowledge Management?
Take a look at http://www.i-know.at/
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Einen Google Server Error
dpa news aktuell Medien Trendmonitor
An der neuen Online-Befragung haben 3.039 Redakteure und Freie Journalisten teilgenommen (vom 14. Januar bis zum 10. Februar 2008). Soviel ich weiß, ist das aber keine Panel-Studie, obwohl die Umfrage 2x pro Jahr gemacht wird. Die Zusammenfassung ist hier.
Bemerkenswert: Die „größen Gefahren“ sind für die Befragten nicht das Internet oder User Generated Content, sondern schlechte Ausbildung. Das Web 2.0 ist nur bedingt relevant für journalistische Arbeit aber Web Videos sind inzwischen allgemein akzeptierte Inhalte.
Reaktionen…
auf den Artikel der Netzeitung (s.u.) und weitere Kommentare.
Wie Falsches durch mehrere Selektionsstufen erzeugt wird, sieht man bei Turi2, der nun von einer „1.000 Seiten dicken Studie der DGOF“ schreibt!
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http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/11/verstaendnisschwierigkeiten-und-kontraproduktive-schlagzeilen-wie-man-den-wissenschaftlichen-forschungsstand-zum-social-web-einseitig-darstellt-werkstattnotiz-lxxviii/
http://www.schmidtmitdete.de/archives/120
http://turi-2.blog.de/2008/04/11/heute2-post-frankfurter-rundschau-berlin-4028318
http://thomaspleil.wordpress.com/2008/03/25/neue-literatur-zum-web-20-und-pr/
http://www.media-ocean.de/2008/03/20/kommunikation-partizipation-und-wirkungen-im-social-web/
FAZ philosophiert über die Blogosphäre
Ein langer Artikel mit ganz guten Beobachtungen, teils Essay, teils Reportage, findet sich heute hier online:
Auch der unvermeidliche Don Alphonso wurde für das Sittengemälde herangezogen. Doch am Ende fragt der Autor eher ratlos:
„FAZ philosophiert über die Blogosphäre“ weiterlesen
Netzeitung
hat in einem Artikel einen Ausschnitt aus unserem Doppelband beleuchtet: Die Wechselwirkung zwischen Blogosphäre und Journalismus.
„Bislang diskutierten Journalisten und Blogger meist aggressiv und selten fruchtlos miteinander. Der Entwicklungsstand der deutschen Blogosphäre wird nun in einer aktuellen Publikation der Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung unter zahlreichen Aspekten wissenschaftlicher Analyse umfassend erläutert. Weitere Veröffentlichungen aktueller Studien stehen an, so dass die längst sehr leidenschaftlich und durchaus medienwirksam geführte Diskussion um die Deutungshoheit über Folgen und Wirkungen der Kommunikation im Web 2.0 endlich in produktive Bahnen gelenkt werden könnte. „
Die Beziehung zwischen Journalimus und Blogosphäre ist aber gar nicht so fruchtlos, wie die Netzeitung meint. Zumindest, wenn man nicht nur die Diskussionen, sondern auch strukturelle Dimensionen (gegenseitiges Beeinflussen von MItteilungsweisen, personeller Austausch) als Maßstab nimmt. Richtig ist, dass Blogs jetzt verstärkt wissenschaftlich untersucht werden – zu Recht wie ich finde.
