Im Rahmen der Ringvorlesung „Medienkonvergenz und neue Medien“ habe ich auf Einladung von Bernhard Pörksen (im Bild re.) über das Thema „Neue Quellen – schöne neue Recherchewelt?
Journalistische Kurzschlüsse und der Strukturwandel der Öffentlichkeit“ gesprochen. Dabei habe ich drei Fälle von Fehltransformationen in den Mittelpunkt gerückt: der Hoax „Bund deutscher Juristen“, die Ente „Winnenden, Tim K.“ und der Grubenhund „Bluewater“. In allen Fällen spielten Internet-Quellen wie Wikipedia, Facebook oder Twitter eine entscheidende, aber leider unheilvolle Rolle. Eine ausführlichere Fassung des Vortrags erscheint in 2010 im Band: Welker/Elter/Weichert: Pressefreiheit ohne Grenzen? im Halem Verlag. Die neue Abteilung Medienwissenschaft, die Bernhard Pörksen in Tübingen gerade aufbaut, findet offensichtlich gute Bedingungen vor, das war zumindest mein Eindruck.
