werde ich heute vom Focus (Printausgabe) auf Seite 64 zitiert. Im Beitrag werden die Pros und Cons der neuen Personensuchmaschinen diskutiert. Focus hatte mich dazu telefoninterviewt. Spock.com funktionieren zwar bisher nur leidlich, aber Google hat ja auch mal klein angefangen.
Datenschützer jedenfalls sind bereits alarmiert; ich plädiere dagegen eher für einen pragmatischen als ängstlichen Umgang mit der neuen Technik. Allerdings wird mein Argumnent etwas missverständlich transportiert: Ich sage nicht, dass man handeln soll, indem man Online-Detektive beauftragt, alte Datenspuren zu löschen, sondern im Gegenteil, dass man (von vornherein) bewußt und verantwortungsvoll mit seinen Daten umgehen soll. Denn Web 2.0 funktioniert nun mal nur über wechselseite Informationspreisgabe.
Insofern macht der Focus-Artikel genau das, was er den US-Personensuchmaschinen vorwirft: Er gruppiert Informationshäppchen neu und erzeugt somit einen neuen Zusammenhang. Und an dieser Stelle könnte ich nun einen wunderbaren Exkurs über „Realität und Massenmedien“ und die „Konstruktivismusdebatte“ anschließen: das schenke ich mir aber.
