Wie funktioniert Regierungskommunikation, unter Web 2.0 Bedingungen, während die klassischen Medien nicht mehr alle Teile
der Bevölkerung erreichen? Welche Zielgruppen sind besonders schwer zu erreichen? Diese Fragen will eine Diskussionsrunde auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland klären. Habe dort die Aufgabe, ein kleines Impulsreferat zu halten.
Jan Schmidt schreibt in seinem Beitrag über Social Software in Kommunen:
Das Abschlußkommunique der internationalen Konferenz „Advancing eGovernment“, die Ende Februar in Berlin stattfand, enthielt auch folgende Handlungsempfehlung an die öffentliche Verwaltung: “Prüfung neuer Wege zur Erleichterung des Dialogs mit Bürgern und Gruppen mithilfe der aufkommenden fortschrittlichen Instrumente (z.B. Web2.0)â€. Verschiedene Kommunen haben dies bereits in die Tat umgesetzt und Social-Software-Anwendungen in ihre offiziellen Internetauftritte integriert, um die Aussendarstellung und den Dialog mit interessierten Bürgern zu unterstützen.

Das läßt sich sicher auch auf Landes- und Bundesebene übertragen. Wobei gertennt werden sollte zwischen Verwaltung einerseits und gewählten Regierungsvertretern andererseits, die auch nicht immer am gleichen Strang ziehen. Den bei Jan Schmidt zitierten baden-württembergischen Wettbewerb „Internet-Dorf“ habe ich übrigens 2004 hier analysiert.
Auf dem Podium kann morgen Hans Hermann-Langguth von der Agentur „Zum Goldenen Hirschen“ leider nicht dabei sein, aber Gabriele Hermani (Bundesinnenministerium), Thomas Braune (Brandenburg), Theo Struhkamp (Sachsen-Anhalt) und Dieter Wonka von der Leipziger Volkszeitung sind mit von der Partie.

Hier eine aktuelle Studie von uns zum Thema:
http://www.politik-digital.de/regierungskommunikation-2020-0
Besten Gruß,
Stefan Gehrke