Journalismus online – Partizipation oder Profession?

ist jetzt im VS-Verlag erschienen. Der Band, der auf einer gemeinsamen Tagung der DGPuK-Fachgruppen „CvK“ und „Journalismusforschung“ in München 2007 basiert,
fragt u.a., ob Bürger den professionellen Online-Journalismus überflüssig machen oder ob Online-Journalismus vielmehr eine neue Blüte erlebt. Es werden Akteure, Strukturen, Prozesse und Leistungen neuer Formen der aktuellen Internetöffentlichkeit diskutiert. Journalismus Online Cover

Mein Beitrag darin dreht sich um den Unterschied zwischen Journalisten, die Weblogs für ihre Arbeit einsetzen und solchen, die es (noch) nicht tun. Im Vergleich der beiden Gruppen zeigten sich zwar demographische Unterschiede, aber keine beunruhigenden Abweichungen was die Haltung zu wichtigen journalistischen Standards anbelangt. Ich konnte in einer emp. Auswertung zu mittelfristigen Erwartungen von Journalisten keine Belege finden, die darauf hindeuten, dass bloggende Journalisten eine laxere Haltung zu zentralen journalistischen Standards (wie Wichtigkeit der Recherche) einnehmen.
Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2008. 287 Seiten. Mit 13 Abb. u. 30 Tab. Broschur. EUR 34,90
ISBN 978-3-531-15589-0

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