hat in einem Artikel einen Ausschnitt aus unserem Doppelband beleuchtet: Die Wechselwirkung zwischen Blogosphäre und Journalismus.
„Bislang diskutierten Journalisten und Blogger meist aggressiv und selten fruchtlos miteinander. Der Entwicklungsstand der deutschen Blogosphäre wird nun in einer aktuellen Publikation der Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung unter zahlreichen Aspekten wissenschaftlicher Analyse umfassend erläutert. Weitere Veröffentlichungen aktueller Studien stehen an, so dass die längst sehr leidenschaftlich und durchaus medienwirksam geführte Diskussion um die Deutungshoheit über Folgen und Wirkungen der Kommunikation im Web 2.0 endlich in produktive Bahnen gelenkt werden könnte. „
Die Beziehung zwischen Journalimus und Blogosphäre ist aber gar nicht so fruchtlos, wie die Netzeitung meint. Zumindest, wenn man nicht nur die Diskussionen, sondern auch strukturelle Dimensionen (gegenseitiges Beeinflussen von MItteilungsweisen, personeller Austausch) als Maßstab nimmt. Richtig ist, dass Blogs jetzt verstärkt wissenschaftlich untersucht werden – zu Recht wie ich finde.
