16. Mainzer Mediendisput

Das Nachdenken über journalistische Relevanz stand im Mittelpunkt des 16. Mainzer Mediendisputs – ich war eingeladen worden, das Tagesfazit zu ziehen. Ein Highlight war für mich der Eröffnungsvortrag von Prof. Imhof (Universität Zürich) zur Tyrannei der Intimität und dem Verlust von Rationalität in Zeiten des Internets.  Unterirdisch dagegen: die Einlassungen von Meyer alias Alphonso. Krawall ohne Inhalte kommt gar nicht gut, finde ich. Hier meine Folien: PDF ca. 800 kB, Mainzer-Mediendisput-2011-Welker-1

Exkursion zur taz

 

“Können wir wieder?” Kurz darauf sprühten die Funken in der Beletage der taz. Doch es war nicht die Weisheit des Kollektivs, das für den Funkenschlag sorgte, sondern vielmehr Handwerker mit ihrer Metallsäge. Der Vorraum zum Sitzungssaal wird gerade umgebaut. Während der Redaktionssitzung war dann aber Frühstückspause angesagt. Dann, als die Blattkritik geleistet, die Themen diskutiert und die neue Ausgabe weitgehend skizziert waren, schritten die Arbeiter wieder zur Tat – und wir traten den Rückzug ins taz-Café an – acht Journalistik-Studierende der MHMK Berlin und ich. Vorher waren wir Zeuge einer durchaus munteren Redaktionskonferenz gewesen, auf der vor allem inhaltlich kontrovers diskutiert worden war. Für meine BA-Studierenden war es ein gutes Praxis-Erlebnis – und für mich ein Orientierungstest. Denn Koch- und Rudi-Dutschke-Strasse  sind nicht auf den ersten Anhieb so einfach auseinanderzuhalten. Übrigens: Als Verzehrtipp kann ich den taz-Café Kuchen empfehlen – preiswert und lecker.