Publizistik: Besprechung der Neuen Schriften und und und

In der aktuellen Publizistik werden in einem eigenen Essay von Nikolaus Jackob und Thomas Roessing die ersten vier Bände der Neuen Schriften besprochen – sehr gut wie ich finde. Der Beitrag ist öffentlich und hier abzurufen.
Aber das war noch nicht alles. Im Rahmen der “normalen” Rezensionen bespricht Jan Schmidt im gleichen Publizistik-Heft den Band 5 der Neuen Schriften von Monika Taddicken.

“Der Blick hinein lohnt sich daher für alle, die an einer Übersicht und Reflektion des aktuellen methodischen und forschungspraktischen Stands in diesem Feld interessiert sind.”

Und damit nicht genug: Auch der Band “Sozialforschung im Internet: Methodologie und Praxis der Online-Befragung” von Nikolaus Jackob, Harald Schoen und Thomas Zerback erschienen im VS-Verlag wird lobend erwähnt. Darin habe ich mit meinem Kollegen Uwe Matzat einen allgemeineren Beitrag geschreiben.
Und endlich zum guten Schluß: Auch der Band von Thorsten Quandt und Wolfgang Schweiger: Journalismus online (ebenfalls VS) wird von Lorenz Lorenz-Meyer besprochen: Darin bin ich mit einem Aufsatz zum Weblog-Gebrauch deutscher Journalisten vertreten.

“Der Sammelband zeigt, dass die Kommunikationswissenschaft in Sachen Journalismus und digitale Medien dem Anfängerstatus längst entwachsen ist.”

Dem kann ich beipflichten.
Übrigens Neue Schriften: Heute hat mein Kollege Carsten Wünsch die abschließend korrigierten Druckfahnen an den Halem Verlag geschickt. Band 8 ist also zum Greifen nahe.

Jan Schmidt – Das neue Netz

Habe mit Jan ein Buch getauscht – sein neues Werk gegen unser Buch zur Online-Inhaltsanalyse, das jetzt Ende des Jahres erscheint. jan-schmidt-klein.JPG Gestern war “Das neue Netz” bei mir in der Post und ich habe bereits heftig darin gelesen. Mein Eindruck: Schön geschrieben, klarer Stil, verständlich und übersichtlich. Jan hat eine Fülle empirischer Quellen zusammengetragen, auch das macht das Buch lesenswert. Es ist nicht so anstrengend und abstrakt wie Christoph Neuberger/Christian Nuernbergk/Melanie Rischke (2009): Journalismus im Internet.
Mich interessierte bei Jan insbesondere das Kapitel 6.1 zu Journalismus und Web 2.0. Und tatsächlich: Viele interessante Quellen sind dort noch einmal zusammengefasst. Obwohl der Abschnitt hauptsächlich auf die Aggreagtions- und Publikationsseite eingeht, weniger auf die Entstehungsseite journalistischer Artikel. Aber diese Lücke gleicht der klare und unaufgeregte Stil des Artikels mehr als aus. Auch die fast 30 Seiten lange Bibliographie am Ende des Buches ist sehr nützlich.

Die Universität der Bundeswehr

will einen neuen Studiengang mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und kommunikative/journalistische Kompetenzen zum WS 10/11 einführen. Gestern war ich in Neubiberg und habe im Rahmen eines Workshops einige Ideen dazu ventiliert. Mit dabei waren auch die Kollegen Löffelholz und Altmeppen sowie mein MHMK-Kollege Vielwerth. Spannend mal diese Hochschule kennenzulernen, die ja normalerweise etwas separiert ist.

Rezeption als Interaktion; rkm-journal

Kleine Rezension von mir zu Peter Schumacher: Rezeption als Interaktion. Wahrnehmung und Nutzung multimodaler Darstellungsformen im Online-Journalismus.
Auf der neuen Rezensionsplattform r:k:m http://www.rkm-journal.de/ rkm Die Herausgeber von r:k:m sitzen in Dortmund, Essen und Bochum, die Zeitschrift erscheint im Herbert von Halem Verlag mit Unterstützung der Stiftung Pressehaus. Online-Rezensionsplattformen sind m.E. eine super Sache, da nicht nur durch die Antwortfunktion direkt diskutiert werden kann, sondern auch die Rezensionsgeschwindigkeit insgesamt erhöht wird.