Weltweite Web 2.0 Studie

von McCann, die recht schön gestaltet ist und hier runtergeladen werden kann (gesehen über http://off-the-record.de/2008/04/29/studie-social-media-wird-alltag/), die aber nicht die Bevölkerung, sondern eher die heavy user abbildet. mccann-weblogs.JPG Was ich aber sofort glaube:

Social media is a global phenomenon happening in all markets regardless of wider economic, social and cultural development. If you are online you are using social media; Asian markets are leading in terms of participation, creating more content than any other region

TRIPLE-I

even though by Monday this week we have received quite a lot paper submissions to this year’s TRIPLE-I, still, many authors have asked for an extension of the deadline. We therefore will keep our submission system open for all the TRIPLE-I events and will extend the submission deadline until April 28, 2008.

Please find the “Knowledge Sharing Using Social Media” Call for Papers including the note of deadline extension and new dates on http://triple-i.tugraz.at/i_know/special_tracks/kss.

Dr. Gisela Granitzer
Know-Center
Inffeldgasse 21a, 8010 Graz, Austria

http://www.know-center.at

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Interested in our conference on Knowledge Management?
Take a look at http://www.i-know.at/
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dpa news aktuell Medien Trendmonitor

An der neuen Online-Befragung haben 3.039 Redakteure und Freie Journalisten teilgenommen (vom 14. Januar bis zum 10. Februar 2008). Soviel ich weiß, ist das aber keine Panel-Studie, obwohl die Umfrage 2x pro Jahr gemacht wird. Die Zusammenfassung ist hier.
Bemerkenswert: Die “größen Gefahren” sind für die Befragten nicht das Internet oder User Generated Content, sondern schlechte Ausbildung. Das Web 2.0 ist nur bedingt relevant für journalistische Arbeit aber Web Videos sind inzwischen allgemein akzeptierte Inhalte.

Reaktionen…

auf den Artikel der Netzeitung (s.u.) und weitere Kommentare.

Wie Falsches durch mehrere Selektionsstufen erzeugt wird, sieht man bei Turi2, der nun von einer “1.000 Seiten dicken Studie der DGOF” schreibt!

    http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/11/verstaendnisschwierigkeiten-und-kontraproduktive-schlagzeilen-wie-man-den-wissenschaftlichen-forschungsstand-zum-social-web-einseitig-darstellt-werkstattnotiz-lxxviii/

    http://www.schmidtmitdete.de/archives/120

    http://turi-2.blog.de/2008/04/11/heute2-post-frankfurter-rundschau-berlin-4028318

    http://thomaspleil.wordpress.com/2008/03/25/neue-literatur-zum-web-20-und-pr/
    http://www.media-ocean.de/2008/03/20/kommunikation-partizipation-und-wirkungen-im-social-web/

Netzeitung

hat in einem Artikel einen Ausschnitt aus unserem Doppelband beleuchtet: Die Wechselwirkung zwischen Blogosphäre und Journalismus. Artikel Netzeitung

“Bislang diskutierten Journalisten und Blogger meist aggressiv und selten fruchtlos miteinander. Der Entwicklungsstand der deutschen Blogosphäre wird nun in einer aktuellen Publikation der Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung unter zahlreichen Aspekten wissenschaftlicher Analyse umfassend erläutert. Weitere Veröffentlichungen aktueller Studien stehen an, so dass die längst sehr leidenschaftlich und durchaus medienwirksam geführte Diskussion um die Deutungshoheit über Folgen und Wirkungen der Kommunikation im Web 2.0 endlich in produktive Bahnen gelenkt werden könnte. “

Die Beziehung zwischen Journalimus und Blogosphäre ist aber gar nicht so fruchtlos, wie die Netzeitung meint. Zumindest, wenn man nicht nur die Diskussionen, sondern auch strukturelle Dimensionen (gegenseitiges Beeinflussen von MItteilungsweisen, personeller Austausch) als Maßstab nimmt. Richtig ist, dass Blogs jetzt verstärkt wissenschaftlich untersucht werden – zu Recht wie ich finde.

“Ein Abend voller Höhepunkte”

…war die offizielle Geburtagsfeier für Prof. Bentele gestern im Gewandhaus und im spätmittelalterlichen Festungskeller der Moritzbastei. Die Community der Kommunikationswissenschaft war zusammengekommen um intellektuell aber auch genussfreudig den 60. zu feiern. Vom Symposium im Gewandhaus unter dem Titel “Vertrauen und Kommunikation – Verspielen Wirtschaft und Politik ihr wichtigstes Kapital?” wird sicher die Laudatio von Prof. Jarren, Ordinarius des Instituts für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich, dem Freund und langjährigen Weggefährten von Professor Bentele, in Erinnerung bleiben: Scharf im und aktuell Statement (Ratingagenturen haben die Finanzkrise mitversursacht und jegliches Vertrauen verspielt), verbindlich und humorvoll gegenüber dem zu Ehrenden.abcd0001.JPG
Später dann in der Moritzbastei netter Austausch mit Kollegen, gutes Essen und eine klasse Band. Das Bild zeigt u.a. Prof. Reimers, 1991
Gründungsdekan und Instituts-Gründungsdirektor für die Kommunikations- und Medienwissenschaften an der Universität Leipzig, sowie meinen Kollegen Dr. Schlevoigt (rechts).

Joseph Weizenbaum

ist tot, was ich leider erst heute mitbekommen habe. Ein guter Nachruf findet sich hier: http://www.heise.de/newsticker/Der-letzte-Service-zum-Tode-von-Joseph-Weizenbaum–/meldung/104672Ich selbst hatte das Vergnügen mit ihm 1993 in Heidelberg ein – wie ich fand – spannendes Interview zu führen. Das findet sich hier. Einer seiner wunderbaren Aphorismen lautet: “Das Internet ist ein großer Misthaufen, in dem man allerdings auch kleine Schätze und Perlen finden kann.”

Vortrag an der HdM in Stuttgart

Auf Einladung der Hochschule der Medien in Stuttgart habe ich Anfang der Woche über das Thema “Geschäftsmodelle von IP-TV in Zeitschriftenverlagen” gesprochen. Mein Hauptargument in der kleinen Vorlesung: Geschäftsmodelle sollten nach Publikumsverlagen und Fachverlagen differenziert werden. ip-tv.jpgWeil nämlich Letztere andere Kompetenzen aufzuweisen haben als Erstere, ergeben sich daraus auch andere Erlösstrukturen. Der “Long Tail” (Anderson) sorgt jedenfalls für die Vermarktungsmöglichkeit von Content auch jenseits des Massenmarktes.
Übrigens haben Gerhards und Pagel in einer Studie bereits mal ausgerechnet, wie sich Zeitungsverlage bei Videocontent-Projekten refinanzieren können:
Gerhards, Claudia /Pagel Sven (2008): Webcasting von Video-Content in Online-Zeitungen: Marktanalyse – Kosten – Erlöse. In: Zerfaß, Ansgar / Welker, Martin / Schmidt, Jan (Hrsg.): Kommunikation, Partizipation und Wirkungen im Social Web, Band 2. Strategien und Anwendungen. Perspektiven für Wirtschaft, Politik und Publizistik. Neue Schriften zur Online-Forschung, Köln : Halem-Verlag.